Genderforschung

Zeit & Ort:
1.-2. Oktober 2009, 9-18 Uhr
FORBA, Aspernbrückengasse 4/5 A-1020 Wien

Seminarverantwortliche:
PD Dr. Ursula Holtgrewe (FORBA)
holtgrewe@forba.at

Ziele:

  • Kenntnisse der Entwicklung des Feldes und der relevanten Konzepte zu erlangen
  • Theorien und Befunde der Geschlechterforschung mit einem besonderen Fokus auf der geschlechterbezogenen Arbeitsforschung kennenzulernen
  • Fähigkeit, Bezüge zu den eigenen Fragestellungen herzustellen und das Klärungspotenzial geschlechterbezogener Ansätze auszuloten.

Inhalt:
Die Geschlechterforschung hat zwar ihre Wurzeln in den Sozialwissenschaften, hat sich aber zum Teil als eine Transdisziplin quer dazu etabliert. Einerseits meint das Spezialisierung, anderseits aber bleibt ein universeller Anspruch, das Geschlecht als grundlegende Kategorie sozialer Strukturierung in den Sozialwissenschaften einzubeziehen. Hier geht es um Gesellschaftstheorie, die dieses leistet, um Geschlechterhierarchien und -segmentierungen, um die Institutionen des Wohlfahrtsstaats, um die Mikroperspektive des "doing gender" und die Frage, auf welchen Wegen sich Geschlechterverhältnisse in der Arbeit reproduzieren und verändern.

Vortragende:
PD Dr. Ursula Holtgrewe (FORBA)

Prof. Dr. Regina Becker-Schmidt (Uni Hannover)
Mag.a Dr.in Ingrid Mairhuber (FORBA)
Mag.a Dr.in Ulrike Papouschek (FORBA)
N.N.

ECTS: 1

Literatur:
ausgewählte Kapitel aus

Aulenbacher, Brigitte/Funder, Maria/Jacobsen, Heike/Völker, Susanne (Hg.) 2007: Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft. Wiesbaden: VS

Becker, R./Kortendiek, B. (Hg.), Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Wiesbaden: VS