Fallstudien als Forschungsstrategie

Donnerstag 3. März 2011, 9:00–18:00 Uhr
Freitag 4. März 2011, 9:00–18:00 Uhr

Fallstudien unter Verwendung (überwiegend) qualitativer Methoden der Datenerhebung und -analyse kommen in nationalen wie internationalen Projekten häufig zum Einsatz. Sie werden eingesetzt für Zwecke der Deskription oder Illustration sozialer Zusammenhänge, für die  Exploration neuer Forschungsfelder, aber auch für die Erklärung komplexer Sachverhalte. Herausforderungen bestehen darin, gleichzeitig dem Einzelfall in seinen spezifischen Kontexten
gerecht zu werden und die Vergleichbarkeit sicherzustellen, Erhebungs- und  Auswertungsprozeduren auch in verteilten und internationalen Teams zu vereinheitlichen und aus der Analyse von Fällen Schlüsse über das Untersuchungsfeld insgesamt zu ziehen. Dabei wird der Begriff der Fallstudie für sehr unterschiedliche Vorgehensweisen verwendet, die von  der illustrativen Anekdote bis zur aufwändigen Rekonstruktion von Strukturzusammenhängen reichen. Hier wird das Seminar zur Klärung von Möglichkeiten und Qualitätskriterien beitragen.

Inhalte

  • Was ist der Fall und was steckt dahinter?
  • Wozu Fallstudien
  • Fallauswahl
  • Methodenauswahl
  • Datenerhebung
  • Auswertung: Fälle rekonstruieren und Fälle vergleichen
  • Ergebnisdarstellung und Publikationsstrategien

TeilnehmerInnenkreis: ForscherInnen, Menschen, die Fallstudien einsetzen (wollen); AnwenderInnen von Forschung aus diesen Bereichen, AuftraggeberInnen

Maximale TeilnehmerInnenzahl: 15

Kosten:
540,- zzgl. 20% Ust

Dauer: 16 Stunden

Ort:
FORBA - Aspernbrückengasse 4/5, 1020 Wien

Seminarleiter:
PD Dr. Ursula Holtgrewe (FORBA)

Vortragende: Univ.-Doz. Dr. Jörg Flecker (FORBA); Dipl.-Soz. Jessica Pflüger (Cardiff  University)