Verhaltensrichtlinien in der
europäischen sozio-ökonomischen Forschung

Zeit & Ort:
29. Juni 2007, 9-18 Uhr
FORBA, Aspernbrückengasse 4/5 A-1020 Wien

Seminarverantwortliche:
PD Dr.in Ursula Holtgrewe (FORBA)
holtgrewe@forba.at

Ziel:
Das Seminar wird die TeilnehmerInnen zur Reflexion auf Probleme der Forschungsethik befähigen und mögliche Lösungen und ihre Kodifizierung vorstellen.

Inhalt:
In internationalen Projekten stellen sich Fragen der Forschungsethik, der wissenschaftlichen Standards und der geistigen Eigentumsrechte in anderer Form als im nationalen Kontext, weil PartnerInnen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Gemeinschaften und Rechtssystemen zusammen arbeiten. Zum Teil hat man dabei mit Ländern zu tun, in denen der Forschungsethik und dem professionellen Verhalten größere Bedeutung zukommt als in Österreich - und nicht nur die Kodices, sondern auch die gelebte Praxis unterscheiden sich. Auf der Grundlage des RESPECT-Codes bietet dieses Seminar einen Überblick über die Problemstellung und die wichtigsten inhaltlichen Regelungen auf internationaler Ebene unter besonderer Berücksichtigung der transdisziplinären Arbeitsforschung. An Beispielen aus der eigenen Forschungspraxis diskutieren wir Probleme und Lösungen der Forschungsethik und ihrer Kodifizierung. Themen sind Forschungsethik, professionelle Standards, Datenschutz und geistige Eigentumsrechte, sowie Fragen der Macht und Anerkennung sowohl unter Wissenschafterinnen als zwischen forscherInnen und "Beforschten".

Vortragende:
Prof. Ursula Huws (London Metropolitan University)

 

ECTS: 1


Information: Arbeitssprache ist Englisch